16.08.2016 Tegelberg

Heute am späten Nachmittag haben sich fast alle “üblichen Verdächtigen” am Tegelberg eingefunden, lauter bekannte Gesichter! Die letzten Schüler sind weg und die letzten Tandems starten, es wird sehr entspannt. Viel Zeit habe ich heute leider nicht und so mache ich mich relativ zügig startklar. Ein freundlicher Helfer packt schon mal meinen Schirm aus, während ich mein Gurtzeug anlege, ich brauche mich nur noch einzuhängen und schon bin ich in der Luft.

Die Stimmung ist wunderschön und zur Abwechslung ist es heute auch mal warm, auch über Gipfelhöhe. Am Rohrkopf drehe ich auf, wechsele an den Westgrat und wieder zurück. So richtig toll geht’s nicht, aber gemütlich. Ich mache einen Abstecher zum Schönleitenschrofen und wieder zurück uns soare dann gemeinsam mit Walter noch ein Weilchen den Westgrat rauf und runter.

Nach einer Dreiviertelstunde schaltet sich die Thermik ganz aus und ich fliege zum Landen. Das ist auch gut so, denn daheim werde ich schon erwartet.

Ein schöner, gemütlicher Flugabend.

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15.08.2016 – Buchenberg

Nachdem ich die letzten beiden sonnigen Tage mit meiner Familie zu Fuß in den Bergen unterwegs war, steht heute zumindest ein kleiner Walk&Fly Ausflug zum Buchenberg auf dem Plan. Am Vormittag gewittert es noch heftig, dann zeigen sich erste blaue Flecken am Himmel und als wir gegen 12:00 Uhr am Buchenbergparkplatz eintreffen, sieht es schon nach einen sonnigen Sommertag aus. Nach einem schweißtreibenden Anstieg gibt es auf der Alm zunächst einmal eine Belohnung in Form einer Buttermilch. Ich treffe viele bekannte Gesichter und lasse mir erst einmal ein wenig Zeit da sich sowieso noch niemand halten kann. Hias und Ruu treffen ein und Hias und ich beschließen einen spontanen Schirmtausch.

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Der Chili3 startet sich äußerst unkompliziert und auch in der Luft ist es ein durchaus angenehmer Flügel. Die Kappe ist nicht sehr gesprächig, der Steuerdruck aber angenehm weich. Ich bin ohne Vario unterwegs, aber ich kann trotzdem den Buckel überhöhen und ein wenig im Aufwindband soaren. Dann passe ich kurz nicht auf und schon bin ich abgesoffen, naja, macht nichts, ich fliege raus Richtung Landeplatz, probiere ein paar kleine Wingover, beschleunige den Chili mal auf Vollgas und lande dann gemütlich ein.

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Kurze Zeit später kommt auch mein Swift geflogen, wir tauschen zurück und ich mache mich auf den Weg zurück zum Auto. Dort angekommen, stelle ich fest, dass ich meinen Autoschlüssel verloren habe! Zurück zum Landeplatz.. sollte ich allerdings hier den Schlüssel verloren haben, ist die Suche in der Allgäuer Wiese so gut wie hoffnungslos. Ich fahre mit der Bahn rauf und suche oben auf der Alm. Als ich in die Hütte gehe, liegt dort auf dem Tresen mein Autoschlüssel den ein aufmerksamer Gast am Boden gefunden hat! Große Erleichterung! Ich kann dem Finder nicht einmal ein Bier ausgeben weil ich keinen Cent Geld dabei habe, aber trotzdem ein großes Dankeschön!

Ein Bad im Forggensee rundet diesen wunderschönen Maria-Himmelfahrtstag ab!

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11.08.2016 – Tegelberg

Ich bin mit Stefan zur letzten Bahn am Tegelberg verabredet. Meine Jahreskarte braucht ein teures Update, dafür hab ich jetzt wieder 12 Monate frei fahren! Ein paar andere bekannte Gesichter gesellen sich zu uns in die Bahn, oben starten die letzten Schüler raus bevor sich der Startplatz für uns paar Freiflieger leert. Der Wind ist mal wieder spannend, der Hauptwindanzeiger zeigt volle Dröhnung aus Nord, während das kleine Windfähnchen am Oststart perfekten Ostwind anzeigt. Nun denn..

Trotz 25° im Tal ist es oben am Start schon empfindlich kalt. Die Starts sehen zum Teil recht sportlich aus, ich ziehe im ersten Versuch sogar zu zaghaft an, werde halt so ungern ausgehebelt. Im zweiten Versuch komme ich perfekt weg und finde auch gleich einen Bart der mich über Gipfelkreuz bringt. Schon fängt meine Nase an zu tropfen. Ich friere, und zwar überall. Kalte Pfoten, kalte Nase, kalte Beine, hat vielleicht auch mit der leichten Erkältung zu tun, die mich gestern nachmittag auf der Couch festgehalten hat. Es geht eigentlich überall gemütlich hoch, aber das Frieren geht mir ganz schön auf die Nerven. Nach einer halben Stunde reichts mir und ich fliege raus Richtung Forggensee.

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Der Windsack am Landeplatz zeigt Nord an, im Queranflug denke ich noch fast, ich bin ein wenig tief, doch dann piepst lustig das Vario. Als ich schon fast am Boden stehe, reißt mich eine Böe nochmal auf geschätzte 12m hoch.. sehr witzig! Der Schirm schießt und ich pendele mit hoher Fahrt durch. Ich lande härter als sonst aber weniger schlimm als befürchtet.

Stefan fliegt heute noch fast zweieinhalb Stunden.. immerhin haben seine Pfoten auch gefroren! Zum Glück kommt nächste Woche der Sommer wieder zurück!

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08.08.2016 – Tegelberg

Heute ist ein perfekter Tag um UFO zu fliegen! Schon zwei mal bin ich mit dem Einfachsegler von AirDesign am Buchenberg gewesen, aber zweimal waren die Bedingungen für mich zu grenzwertig um mich mit einem mir völlig unbekannten Fluggerät aus der Westschneise zu schießen. Jetzt spielt endlich mal das Wetter mit, schöner Ostwind und nur mäßig thermisch. Um das Gefühl dieses nur 1,8kg schweren Schirms richtig austesten zu können, muss ich natürlich zu Fuß den Berg rauf! Trotz Liegegurt (leider habe ich niemanden finden können der mir eine Frontrettung ausleiht, daher diese etwas peinliche Kombination aus Liegegurt und Einfachsegler) ist das Packer’l auf meinem Rücken angenehm leicht so dass auch bei sehr sehr sommerlichen Temperaturen die kleine Wanderung auf den Buchenberg ein Klacks ist.

Oben treffe ich Roland und sitze eine Weile mit ihm im Schatten während die Flugschüler der 1. DAeC fleißig Flüge sammeln. Als der Andrang am Startplatz ein wenig nachlässt, packe ich das UFO18 dann auch aus und schaue mir erstmal die sehr übersichtlichen Leinen und die Mini-Tragegurte an. An die Schnürsenkel werde ich also gleich mein Leben hängen.. soso..! Die 18m2 sind schnell ausgelegt und schon stehe ich startklar da. Der Start ist sehr witzig, ich bin so überrascht wie schnell dieser Mini-Schirm mit den kurzen Leinchen über mir steht, dass ich einen kleinen Juchzer loslassen muss.. das ist ja mal Easy Peasy.. allzumal da auch rein gar nichts überschießen will. Zwei Schritte und schon bin ich in der Luft. Gut dass ich das Gequatsche von meinem Swift gewohnt bin, denn das UFO ist sehr sehr beweglich in der Luft. Die Kappe schaukelt bei der kleinsten Böe hin und her.. ich glaub, daran muss man sich erstmal gewöhnen.

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Die Landeeinteilung verbocke ich natürlich, war ja auch nicht damit zu rechnen dass die Mini-Fläche mich so weit trägt wie sonst mein Swift. Die Landung ist unspektakulär – und dann werde ich erstmal ob der Miniwing / Liegegurt Kombi ausgelacht. Nun denn.. das UFO ist echt eine perfekte Abstiegshilfe. Mit den super Starteigenschaften kommt man garantiert immer irgendwo vom Berg weg. Kombiniert mit einem Superleicht-Gurt kommt man auf ein Gesamtgewicht von um die 3kg.. das kann man dann echt mal bei jeder Bergtour dabei haben.

Leider ist das gute Stück fast so teuer wie ein regulärer Gleitschirm.. und damit aktuell außerhalb meiner Möglichkeiten.. aber ein bisschen HabenWill hat es schon aus mir heraus gekitzelt.

Vielen Dank auch noch an die Flugschule Hochries, die mir ihren Tester freundlicherweise überlassen haben!

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29.07.2016 Neunerköpfle / Tegelberg

Ich bin mit Stefan und Uli zum Fliegen verabredet, wir wollen mal wieder an’s Neunerköpfle. Dort ist am Startplatz schon einiges los, allerdings kann sich noch niemand halten. Ich übe mich in Geduld, allerdings ist es am Startplatz empfindlich kalt. Mit Wolljacke und Daunenjacke sitze ich oben und warte auf bessere Bedingungen. Stefan kann nicht länger warten und haut sich raus, Uli folgt kurze Zeit später. Während Uli kurze Zeit später wieder am Landeplatz steht, kämpft Stefan tapfer mit einem Nullschieber. Als er endlich Höhe macht, mache ich mich auch startklar. Der Swift startet super wie gewohnt und ich kann mich sofort im Aufwindband halten. Es folgen 90 Minuten Hangschrubben.. weiter draußen geht leider wenig. Das Problem ist nur, dass da noch zwei Dutzend andere Piloten sind, die die gleiche Kante schrubben wollen und leider kennt nicht jeder die Hangflug oder Vorflugregeln. Irgendwann hab ich davon genug und lande, kurze Zeit später folgen auch Uli und Stefan und wir beschließen noch vom Tegelberg aus zum Baden zu fliegen.

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Am Tegel kommen mir erst Zweifel ob es überhaupt bis zum Badenfliegen reichen wird. Der Ostwind ist recht kräftig und alle saufen ab. Als die Sonne nochmal raus kommt, schaut es gleich wieder ein bisschen besser aus. Ich starte und kann sofort über Gipfelkreuz aufdrehen. Ich beschleunige voll und düse auf direkter Strecke Richtung Badeplatz. Ich komme mit reichlich Höhe am Badeplatz an und kann gemütlich landen. Ich packe zusammen und springe schonmal ins Wasser bevor Stefan endlich einfliegt. Es ist einfach soo schön an diesem Badeplatz. Als wir schon zusammengepackt haben, kommt endlich auch Uli eingeschwebt – er hat sich ein paar Mal ausgraben müssen bis es schließlich bis zum Badeplatz gereicht hat. Er ist überglücklich! Baden darf er jetzt aber nicht mehr, denn Sabrina wartet schon am Parkplatz auf uns um uns heim zu bringen.

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Endlich mal wieder ein superschöner, runder Flugtag!

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20.07.2016 Tegelberg

So schnell hab ich noch nie 25 Punkte eingeflogen!

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19.07.2016 Tegelberg

Am frühen Morgen laufe ich mit dem Hundi auf den Buchenberg bevor die große Hitze kommt, der Tag vergeht mit Hausfrauenarbeit bis ich endlich um 16:00 Uhr Zeit finde zum Tegelberg zu fahren. Die Bedingungen sind einfach traumhaft. Trotzdem lasse ich mir Zeit mit ein paar Fliegerkollegen ein Schwätzchen zu halten. Dirk startet und küsst die Drachenrampe in ähnlicher Weise wie ich vor ein paar Wochen.

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Schließlich mache ich mich doch startklar und bin auch schnell an der Reihe. Der Start ist heute mal zur Abwechslung problemlos und ich finde auch schnell die erste Thermik die mich gleich bis an die Basis knapp über 2500 bringt. Ich höre einen Tick zu spät auf zu kurbeln und entsprechend ist plötzlich alles dunkel um mich herum.. wie schön wenn man einige Sekunden später wieder die Sonne sieht!

Ich fliege voll beschleunigt zum Säuling und komme dort deutlich über Gipfelhöhe an, dort ist einiges los, obwohl thermisch grade nicht soviel passiert. Ich fliege wieder zurück Richtung Westgrat, diesmal gegen den deutlichen Ostwind. Kurz vor dem Grat werde ich immer langsamer, jetzt fliege ich lieber unbeschleunigt, aber meine Vorwärtsfahrt wird immer geringer. Endlich endlich schaffe ich es über den Grat, fliege weiter zum Rohrkopf und wieder rauf an die Basis. Ich fliege zum Schönleitenschrofen und weiter Kurt hinterher in Richtung Trauchgau. Es ist einfach nur SCHÖN! Einmal Trauchgauer und dann ein Genussabgleiter aus über 2000m zurück an den Tegelberglandeplatz. Ich bin um halb 8 verabredet, ansonsten wäre ich noch ein wenig weiter geflogen. Hoher Landeanflug bei frischem Wind und softe Landung. Schnell eingepackt und noch stundenlang die Nachwirkungen dieses wunderschönen Fluges genossen. So könnte es immer sein!

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18.07.2016 Tegelberg

Ging ganz gut, war ziemlich duster, aber die Thermik war zuverlässig. Die meiste Zeit hab ich auf die anderen draufgeschaut :)

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01.07.2016 Tegelberg

Kein schlechter Tag.. ein wenig spazieren geflogen.. :)

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29.06.2016 Tegelberg

So, heute bin ich mit meiner Fluglehrerausbildungskombi unterwegs, ein Icaro Cyber TE in Kombi mit einem Advance Axess 3 Air. Erst einmal muss ich das Leinenchaos sortieren (unglaublich wie die Leute ihre Schirme verkaufen!). Es ist wie erwartet nicht viel los, der Wind kommt kräftig aus Ost und ich brauche einige Versuche, bis ich den Cyber endlich sauber über mir stehen habe. Als es endlich soweit ist, brauche ich nur zwei drei Schritte und schon bin ich in der Luft.

Das Axess3Air ist erstaunlich gemütlich, ich fühle mich gleich pudelwohl. Der erste Flug mit einem A-Schirm seit der Grundausbildung, fühlt sich aber gar nicht so schlimm an. Das Aha-Erlebnis kommt dann aber in der Landeeinteilung, eben denke ich noch, ich bin einen Tick zu hoch und dann merke ich, hier geht ja gar nichts mehr vorwärts. So wie das ausschaut, lande ich direkt auf der Straße, das will ich natürlich nicht und so würge ich den Cyber noch vor der Straße in die Kuhwiese, genauer gesagt, mitten in ein Brennesselfeld (mit kurzen Hosen).

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Das wird sicher ein lustiger Herbst mit dem Ding!

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