Runterflieger

10.07.18 Tegelberg

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Der Tag verspricht fliegerisch nicht eben viel, die Basis hängt tief und ab Mittags ist viel Wind und Regen vorhergesagt, also wenn was geht, dann wohl eher am Vormittag. Ich bin kurz vor Mittag am Tegel und hege Zweifel, ob es sich überhaupt lohnt hoch zu fahren. In der Luft ist nichts los und der Startplatz hängt mitten in den Wolken. Aber wo ich schon mal da bin..

Oben beobachte ich mit Freude, wie der neue Ost-Startplatz kurz vor der Vollendung steht, das wird ein Spaß!

Außer mir ist nur noch ein privater Tandem am Start, ein Solopilot beschließt, mit der Bahn runter zu fahren. Die Sicht ist.. schlecht, es fängt an leise vor sich hin zu tröpfeln. Nun, der Regen hört wieder auf und die Sicht wird einen Ticken besser. Da der Tandem keinerlei weitere Startvorbereitungen trifft, frage ich, ob er mir ein bisschen Platz macht, mein Wunsch wird mir gewährt und ich bin schnell in der Luft.

Die Luft ist butterweich, am Westgrat steigt es sogar ganz leise, so dass ich den Spaß etwas verlängern kann. Ich übe mich ein wenig in der Steuerung per C-Gurt und genieße es, den Berg ganz für mich alleine zu haben.

Als ich zusammenpacke dann diese unschöne Überraschung, ein Loch in meiner kleinen PinkLady! Schaut verdammt nach einem Brandloch aus, mit Wut in Bauch denke ich an die Piloten die am Chabre zwischen den ausliegenden Schirmen geraucht haben, ich wette, irgendwo dabei habe ich mir das Drecksding eingefangen 🙁

Zuhause kommt ein Flicken drauf.. schadet dem Schirm nicht, aber die erste “Beule” tut halt immer richtig weh!

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