Runterflieger

05.03.18 Hahnenkamm

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Zurück von der NCC in Werfenweng, geht es gleich lustig weiter mit Flugwetter, diesmal am Hahnenkamm (wie schön, endlich mal wieder!!). Für die nächsten Tage soll es regnen, daher muss das schöne Wetter nochmal ausgenutzt werden. Tom und Hans gesellen sich zu uns und so nehmen wir vier gegen 11:00 Uhr die Gondel am Hahnenkamm. An der Mittelstation kriegen wir die üblichen Firngleiter ausgeteilt, diesmal mit Teppich beschlagen 🙂

Der Startplatz ist ein Traum, frisch planiert mit perfekt anstehendem Wind, Zeit für ein Erinnerungsfoto!

Tom macht sich und seinen Chili4 als erstes startklar. Wir beruhigen ihn vor dem Start, dass er ganz sicher über die Skifahrer hinweg fliegen wird, sind dann aber doch überrascht, wieviel Sinken er direkt nach dem Start hat. 😉 Geht aber alles gut!

Als nächstes breite ich meine PinkLady aus. Perfekte Startbedingungen, perfekter Start!

Ich fliege gleich rüber zur Gehrenalpe, die noch im tiefen Schnee drin steckt. Da wird es wohl noch ein Weilchen dauern, bis wieder Touristen auf der Terrasse Platz nehmen können. Von Tom ist nichts mehr zu sehen, er ist weiter geflogen in Richtung Norden, auf der Suche nach besserer Thermik.

Ich versuche wie üblich mein Glück an der Alpe und es ist wie fast immer.. man kratzt eine zeitlang auf dem gleichen Nullschieber hoch, bis man endlich eine Blase erwischt die einem die nötigen 50 Höhenmeter schenkt, der Rest geht dann fast von selbst. Tom ist inzwischen zurück und ich bin erstaunt wie hoch er wieder an der Alpe ankommt. Wir fliegen ein Weilchen gemeinsam und ich sehe, wie er felsnah kratzt und rechts einen Entlaster kassiert.. das scheint ihn ein wenig erschreckt zu haben, jedenfalls sucht er sofort sein Glück im Luftraum weiter draußen.

Ich fliege an der Schneid entlang über den Grat zur Kellenspitze. Fliegen kann so einfach sein! Über Gimpel und Rote Flüh, den Lumberger Grat entlang bis zum Aggenstein, kurz überlege ich, ob ich zum Breitenberg und weiter in Richtung Alspitz weiterfliegen soll. Dann entscheide ich mich doch für einen Rückflug, der Lumberger Grat erscheint mir etwas gewagt, da ich auf dem Weg zum Aggenstein schon ganz schön Höhe verloren habe. Ich versuche die Rippe vor dem Lumberger Grat anzufliegen und stehe plötzlich voll im Talwind. Mit fast 5m/sec geht es abwärts und mir wird klar, dass ich jetzt gnadenlos runtergespült werde. Ich drehe ab und versuche voll beschleunigt im Gegenwind noch den Landeplatz am Neunerköpfle zu erreichen, dank des schönen Gleitens des Alpina3 funktioniert das sogar!

Mit dem Bus geht es zurück nach Reutte und von dort per Anhalter (danke nochmal an den netten Mitnehmer) zum Hahnenkamm zurück. Am Landeplatz treffe ich noch Dirk und Hans und gemeinsam schwärmen wir noch was von unseren schönen Flügen. Ein annähernd perfekter Tag!

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