Runterflieger

31.01.18 Buchenberg

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Es ist mal wieder Föhn, am Neuner gehen 50er Böen durch und auch an allen anderen Bergen scheint der Wind aus SSW zu kommen. Schaut erstmal nicht fliegbar aus. Mittags bin ich mit dem Hundi am Buchenberg und staune als ich am Gipfel ankomme und der Wind wunderschön an Nordwest ansteht. Ich fahre mit der Bahn runter, bringe den Hundi heim und hole den Gleitschirm.

Als ich um 14:45 Uhr am Startplatz Buchenberg wieder eintreffe, hat es deutlich abgeschattet und der Wind kommt tendentiell eher aus SWW. Dirk ist bereits einmal geflogen und fährt hoch, während ich den Alpina startklar mache. So richtig prickelnd erscheinen mir die Bedingungen nicht, der Wind ist zwar phasenweise startbar, dreht aber ständig und kommt insgesamt eher von hinten.

Ich bezweifle, dass die Bedingungen besser werden und entscheide mich direkt zu starten. In einer guten Phase ziehe ich auf und starte raus. Sofort fängt der Alpina über mir an zu bocken, die linke Seite entlastet, den nahenden Klapper kann ich allerdings noch rausbremsen. Es schaukelt mächtig hin und her und wird erst besser, als ich deutlichen Abstand vom Berg gewonnen habe. Das hat keinen Spaß gemacht.

Nachdem ich gelandet bin, schreibe ich Dirk eine Whatsapp um ihn zu warnen, zu spät, er ist schon in der Luft und leider geht’s ihm fast sogar noch schlimmer als mir. Er hat nach dem Start soviel Sinken, dass er befürchtet es nicht mehr über die Baumreihe zu schaffen. Dazu bricht auch noch eine seiner Schnallen am Gurtzeug entzwei, damit ist er endgültig bedient.

Während wir zusammenpacken kommen Kurt und Vera noch am Buchenberg an. Nach unseren Schilderungen verzichten sie auf einen Flug. Stefan fährt jedoch noch hoch und nachdem der Wind deutlich nachgelassen hat, wagt er noch einen Flug und berichtet Unspektakuläres. Nun denn, in den nächsten Tagen wird es wieder schneien, schön, dass ich diesem Tag immerhin noch einen kleinen Flug abgerungen habe!

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